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Leeb-Rückprallhärteprüfung

Ein dynamisches Härteprüfverfahren, das den Geschwindigkeitsverlust eines aufschlagenden Schlagkörpers vor und nach dem Aufprall auf die Metalloberfläche auswertet. Es wird primär für die schnelle und mobile Bauteilprüfung eingesetzt.

Das Leeb-Verfahren ist ein dynamisches Härteprüfverfahren. Ein kleiner Schlagkörper mit Hartmetallkugel wird mit definierter Federkraft auf die Oberfläche geschossen und prallt zurück. Aus dem Verhältnis von Aufprall- zu Rückprallgeschwindigkeit wird der Härtewert berechnet.

Für die Schweißnahtprüfung taugt das nur bedingt, weil es die Oberflächenhärte misst. Wenn du die Härte im Übergangsbereich zur Wärmeeinflusszone prüfst, kannst du damit grob erkennen, ob das Gefüge zu hart oder zu weich geworden ist. Das ist ein schneller Vergleichstest, kein Ersatz für eine richtige Härteprüfung im Labor.

Achte darauf, dass die Oberfläche sauber und glatt ist, sonst verfälscht das den Rückprall. Und die Prüfstelle sollte nicht zu dünn sein, sonst schlägt der Körper durch und du misst den Amboss statt des Werkstücks.

MetallurgieSchweißtechnik

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