← Glossar

Leitfähigkeitsmessung

Leitfähigkeitsmessung: Bestimmt die elektrische Leitfähigkeit eines Materials durch Wirbelstromverfahren, um Wärmebehandlungszustände oder Werkstoffverwechslungen zu überprüfen.

Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus

Die Leitfähigkeitsmessung misst die elektrische Leitungsfähigkeit eines Materials durch den Wirbelstromverfahren. Dieser Prozess erzeugt einen magnetischen Feld, das die Elektronen im Material anregt und ihre Bewegung messbar macht.

Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen

Die Leitfähigkeit eines Materials kann nach der Wärmebehandlung oder bei Werkstoffverwechslungen stark variieren. Eine zu hohe oder zu niedrige Leitfähigkeit kann Indikatoren für unvollständige Wärmebehandlungen, fehlerhafte Schweißprozesse oder falsche Werkstoffauswahl sein. Dies kann zu Rissen, Zerstörung der mechanischen Eigenschaften und Reduzierung der Lebensdauer des Bauteils führen.

Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen

Um die Leitfähigkeit zu messen, verwenden Sie einen Wirbelstrommessgerät. Stellen Sie sicher, dass das Material trocken ist und keine Korrosion oder Verunreinigungen vorliegen. Die Messung sollte bei Raumtemperatur durchgeführt werden. Bei ungewöhnlichen Ergebnissen überprüfen Sie die Wärmebehandlung des Materials und prüfen Sie auf mögliche Werkstoffverwechslungen.

MetallurgieSchweißtechnik

KI-Transparenz (EU AI Act): Auf Basis eigener langjähriger Praxiserfahrung in der Schweißtechnik mit Hilfe von KI erstellt und redaktionell geprüft.

© 2026 Welder-World. Alle Inhalte dienen der Aus- und Weiterbildung und ersetzen keine zertifizierte Schweißanweisung.