Lichtbogen-Grundstromphase
Der Lichtbogen-Grundstromphase ist der untere Stromwert in einem Impulsverfahren, der den Lichtbogen am Brennen hält und die Schmelzleistung begrenzt.
Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus
Der Lichtbogen-Grundstromphase ist ein Teil des Impuls-Schweißverfahrens. Er sorgt dafür, dass der Lichtbogen kontinuierlich brennt, ohne zu viel Energie in die Schmelzleistung umzuwandeln. Dieser Stromwert ist unter dem Punkt, ab dem die Temperatur steigt und das Material schmilzt.
Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen
Ein zu hoher Grundstrom kann zu einer zu schnellen Erwärmung führen, was zu ungleichmäßiger Schmelzleistung und möglichen Rissen führt. Ein zu niedriger Strom kann dazu führen, dass der Lichtbogen nicht stabil brennt oder die Schmelzleistung zu gering ist, was zu schlechten Verbindungen und fehlenden Schweißvolumen resultiert.
Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen
Um den Lichtbogen-Grundstromphase optimal einzustellen, sollte der Stromwert so gewählt werden, dass der Lichtbogen stabil brennt und die Schmelzleistung begrenzt ist. Dieser Wert variiert je nach Material und Werkstoffstärke. In der Regel liegt er zwischen 10% und 30% des maximalen Stroms. Es ist wichtig, den Strom kontinuierlich zu überwachen und bei Bedarf anzupassen.