Lichtbogen-Schallanalyse
Lichtbogen-Schallanalyse überwacht die Prozessstabilität durch Schallemissionen des Lichtbogens. Frequenzabweichungen signalisieren frühzeitig Prozessfehler.
Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus
Die Lichtbogen-Schallanalyse misst die Schallemissionen während des Schweißprozesses. Diese Schallwellen entstehen durch das Aufschlag von Elektronen auf Atome im Lichtbogenspalt und können verschiedene Frequenzen haben, abhängig von den Prozessbedingungen.
Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen
Abweichungen im Frequenzspektrum der Schallwellen können Indikatoren für Prozessfehler sein. Zum Beispiel kann eine zu hohe Frequenz auf zu hohes Spannungswasser oder zu starkes Winden anzeichen, während eine zu niedrige Frequenz möglicherweise auf Probleme mit dem Gasfluss hinweist. Diese frühzeitigen Warnsignale helfen, die Prozessstabilität zu gewährleisten und potenzielle Risse oder Defekte vor deren Erschaffung zu erkennen.
Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen
Um Lichtbogen-Schallanalyse effektiv einzusetzen, sollte die Schallmessung kontinuierlich durchgeführt werden. Ein Frequenzbereich von 10 kHz bis 50 kHz ist typisch für die Analyse. Wenn Abweichungen festgestellt werden, sollten die Prozessparameter wie Spannungswasser, Gasfluss und Winden überprüft und ggf. angepasst werden. Eine regelmäßige Kalibrierung des Schallmessgeräts ist auch wichtig, um sicherzustellen, dass die Messwerte korrekt sind.