Lichtbogenschweißen
Lichtbogenschweißen ist ein thermisches Fügeverfahren, bei dem die Energie zum Schmelzen der Werkstoffe durch einen elektrischen Lichtbogen bereitgestellt wird. Es erzeugt hohe Temperaturen und ermöglicht schnelles Schmelzen und Abkühlen.
Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus
Der Lichtbogen erzeugt extreme Temperaturen durch die Zuführung von elektrischen Strömen, die in einem Gas entstehen. Dies führt zu einer starken Entladung und der Emission von hochenergetischem Licht und Hitze.
Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen
Lichtbogenschweißen ist besonders geeignet für dünne Bleche und feine Fügearbeiten. Es verhindert das Verschmelzen des Umgebungsgerstens und erzeugt eine saubere, glatte Fuge. Allerdings kann es zu Heißrissen führen, wenn die Schweißnaht zu schnell abkühlt oder wenn der Lichtbogen nicht richtig eingestellt ist.
Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen
Verwende einen stabilen Lichtbogenschweißer und passe die Spannung und Ströme an die Materialart an. Stelle sicher, dass das Schweißgerät korrekt kalibriert ist und dass der Lichtbogen über eine stabile Elektrode führt. Verwende passende Schutzgeräte und achte auf den Schutz des Umgebungsgerstens.