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Magnetisch beschleunigtes Impulsschweißen

Magnetisch beschleunigtes Impulsschweißen ist ein berührungsloses Fügeverfahren, bei dem ein starkes Magnetfeld durch Kondensatorladungen erzeugt wird. Dies beschleunigt das Fügepartner extrem schnell und drückt es kaltverschweißend auf die Bauteile.

Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus

Ein starkes Magnetfeld wird durch eine schlagartige Entladung von Kondensatoren erzeugt. Dieses Feld induziert Wirströme im Fügepartner, die ihn extrem schnell beschleunigen. Der schnelle Bewegungsabstand zwischen den Bauteilen führt zu einer kaltverschweißenden Verbindung.

Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen

Die schnelle Beschleunigung und das Kaltverschweißen können zu feinen Rissen oder unvollständiger Verschweißung führen, wenn die Einstellungen nicht korrekt sind. Eine zu hohe Geschwindigkeit kann auch zu Bauteilverformungen oder Zerstörungen führen.

Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen

Verwenden Sie eine geschlossene Schweißkammer für eine optimale Isolierung und Kontrolle. Stellen Sie sicher, dass die Kondensatoren korrekt geladen sind und das Magnetfeld stärker als 1 Tesla beträgt. Die Geschwindigkeit des Fügepartners sollte zwischen 50 und 200 m/s liegen. Überwachen Sie die Temperatur in der Schweißzone, um eine kaltverschweißende Verbindung zu gewährleisten.

MetallurgieSchweißtechnik

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