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Magnetpulver-Trockenpruefung

Die Magnetpulver-Trockenpruefung ist ein Verfahren zur Risserkennung an ferromagnetischen Werkstoffen. Trockenpartikel werden auf das vormagnetisierte Bauteil gestreut, und Streufluesse ziehen die Partikel an Fehlstellen, die dann sichtbar gemacht werden.

Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus

Die Magnetpulver-Trockenpruefung nutzt ein magnetisches Streufeld. Feine magentisierbare Trockenpartikel werden auf das vormagnetisierte Bauteil gestreut. An Fehlstellen, wie Rissen oder Schäden, entstehen lokale Veränderungen im Magnetfeld, die die Partikel anziehen und sichtbar machen.

Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen

Diese Pruefung ist besonders wichtig nach Schweißvorgängen, um Risse oder unvollständige Schweißnahtsgebiete zu erkennen. Fehlende Erkennung kann zu weiteren Schäden und gefährlichen Situationen führen.

Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen

1. Vormagnetisieren des Bauteils mit einem festen Magnetfeld.

2. Trockenpartikel auf das Bauteil streuen.

3. Das Bauteil unter einem Leuchtmikroskop prüfen und Fehlstellen identifizieren.

MetallurgieSchweißtechnik

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