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Magnetpulver-Wechselfeld-Prüfung

Die Magnetpulver-Wechselfeld-Prüfung magnetisiert Bauteile mit einem Wechselfeld und detektiert oberflächliche Risse durch das Skin-Effekt. Sie ermöglicht eine schnelle Oberflächeninspektion.

Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus

Die Magnetpulver-Wechselfeld-Prüfung verwendet ein Wechselfeld zur magnetischen Polarisation von Metallen. Das Wechselfeld induziert magnetische Flusslinien, die Oberflächenrisse und -defekte hervorheben. Der Skin-Effekt sorgt dafür, dass das Magnetfeld am Materialoberfläche stark ist und mit zunehmender Tiefe schwächer wird.

Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen

Diese Prüfung ist besonders empfindlich für oberflächliche Risse und -defekte. Sie kann jedoch auch falsch positive Ergebnisse liefern, wenn das Material nicht homogen magnetisiert wird oder wenn es zu stark konturiert ist. Falsche Interpretationen können zu ungenauen Schlussfolgerungen führen.

Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen

Um die Prüfung erfolgreich durchzuführen, muss das Material sauber und trocken sein. Das Wechselfeld sollte mit einer Frequenz von 50-60 Hz betrieben werden. Die Magnetpulverdichte sollte zwischen 200 und 400 mg/cm² liegen. Die Prüfungsdauer beträgt typischerweise 10-30 Sekunden pro Bauteil. Bei Verdachtsfällen sollten zusätzliche Prüfungen wie die Röntgenprüfung durchgeführt werden.

MetallurgieSchweißtechnik

KI-Transparenz (EU AI Act): Auf Basis eigener langjähriger Praxiserfahrung in der Schweißtechnik mit Hilfe von KI erstellt und redaktionell geprüft.

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