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Magnetpulverprüfung

Die Magnetpulverprüfung erkennt Risse in magnetisierbaren Werkstoffen durch Streufeld und Eisenpartikel, die sich an den Rissen festsetzen.

Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus

Die Magnetpulverprüfung nutzt ein homogenes Magnetfeld, das von einem Magneten erzeugt wird. Feine Eisenpartikel werden in eine Suspension aufgelöst und über das Werkstück gestreut. Diese Partikel werden im Magnetfeld an die magnetischen Flächen des Werkstücks angezogen.

Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen

Diese Prüfung ist besonders nützlich für Stahlwerkstoffe, da sie mikroskopische Risse und Fugengruppen erkennen kann. Ein fehlendes oder zu schwaches Magnetfeld führt zu ungenauen Ergebnissen. Die Partikel müssen fein genug sein, um in die Risse einzudringen, aber nicht so fein, dass sie sich leicht verstreuen.

Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen

• Vorbereitung: Das Werkstück muss sauber und trocken sein. Es wird im Magnetfeld platziert und mit der Partikel suspension überzogen.

• Dauer: Die Prüfung dauert in der Regel 10 bis 30 Sekunden, je nach Größe des Werkstücks.

• Interpretation: Ein positives Ergebnis zeigt sich durch sichtbare Partikel an den Rissen. Es ist wichtig, das Magnetfeld und die Partikeldichte korrekt einzustellen.

MetallurgieSchweißtechnik

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