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Magnetpulverprüfung mit fluoreszierenden Prüfmittel

Die Magnetpulverprüfung mit fluoreszierenden Prüfmitteln erkennt Oberflächen- und nahegelegene Untergrundfehlungen in ferromagnetischen Werkstoffen durch magnetische Streufelder. Unter UV-A-Licht werden die angesammelten Partikel sichtbar, was selbst feinste Risse hervorhebt.

Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus

Die Magnetpulverprüfung nutzt magnetische Felder, um Feinpartikel wie Siliziumdioxid oder Chromoxyde an Oberflächenfehlungen zu binden. Diese Partikel fluoreszieren bei UV-A-Licht und machen die Risse sichtbar.

Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen

Diese Prüfung ist besonders wichtig für Werkstücke mit hohem Sicherheitsbedarf, da sie mikroskopische Fehlstellen erkennen kann. Falsche Anwendung oder defekte Prüfmittel können jedoch fehlende Fehler übersehen oder falsch interpretiert werden.

Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen

1. Bereite das Werkstück vor, indem du es sauber machst und eventuelle Oberflächenbeschaffenheiten entfernst.

2. Sprinkle die fluoreszierenden Prüfmittel auf den zu prüfenden Bereich.

3. Anwende ein magnetisches Feld über dem Werkstück, um die Partikel an Rissen zu binden.

4. Exponiere das Werkstück unter UV-A-Licht und beobachte sorgfältig nach fluoreszierenden Punkten oder Linien.

MetallurgieSchweißtechnik

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