← Glossar

Makroseigerung im Gussblock

Makroseigerung ist eine großräumige chemische Inhomogenität in Gusstücken oder Schweißguts, entstanden durch Dichteunterschiede und Konvektionsströmungen während der Erstarrung. Dies führt zu ungleichen Material Eigenschaften.

Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus

Makroseigerung tritt auf, wenn sich während des Gussprozesses Dichteunterschiede und Konvektionsströmungen bilden. Diese führen zu ungleichen Abkühlungsraten und damit zu chemischen Inhomogenitäten im Material.

Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen

Makroseigerung kann zu regionalen Abweichungen der mechanischen Eigenschaften wie Festigkeit, Härte und Zähigkeit führen. Dies erhöht das Risiko von Rissen und Versagen der Bauteile unter Last.

Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen

Um Makroseigerung zu minimieren, sollten die Gussprozesse so gestaltet werden, dass homogene Abkühlungsbedingungen geschaffen werden. Dies kann durch optimierte Gussgeometrien und kontrollierte Abkühlungsraten erreicht werden.

MetallurgieSchweißtechnik

KI-Transparenz (EU AI Act): Auf Basis eigener langjähriger Praxiserfahrung in der Schweißtechnik mit Hilfe von KI erstellt und redaktionell geprüft.

© 2026 Welder-World. Alle Inhalte dienen der Aus- und Weiterbildung und ersetzen keine zertifizierte Schweißanweisung.