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Makroskopische Untersuchung

Die makroskopische Untersuchung betrachtet den visuellen Aufbau eines geschliffenen und geätzten Nahtquerschnitts unter geringer Vergrößerung. Sie zeigt den Einbrand, Lagenaufbau und Makrofehler.

Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus

Die makroskopische Untersuchung beinhaltet die optische Analyse eines geschliffenen und geätzten Nahtquerschnitts unter geringer Vergrößerung (z.B. x5 bis x20). Sie ermöglicht es, den visuellen Aufbau der Schweißnaht zu erkennen, einschließlich des Einbrands, Lagenaufbaus und Makrofehler.

Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen

Die makroskopische Untersuchung ist entscheidend für die Erkennung von visuellen Fehlern wie Rissen, Poren, Ungleichmäßigkeit oder unzureichender Lagenaufbau. Diese Fehler können zu einer Reduzierung der mechanischen Eigenschaften und zur Verschlechterung der Lebensdauer der Schweißnaht führen.

Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen

Für die makroskopische Untersuchung wird ein geschliffener und geätzter Nahtquerschnitt unter geringer Vergrößerung betrachtet. Es ist wichtig, eine hohe Auflösung zu verwenden (z.B. x5 bis x20), um alle relevanten Details scharf erkennbar zu machen. Die Untersuchung sollte systematisch durchgeführt werden, wobei auf die folgenden Punkte geachtet wird:

• Einbrand: Überprüfen Sie die Größe und Form des Einbrands, um sicherzustellen, dass er nicht zu groß oder unregelmäßig ist.

• Lagenaufbau: Analysieren Sie den Lagenaufbau, um sicherzustellen, dass keine fehlenden oder übermäßigen Phasen vorhanden sind.

• Makrofehler: Suchen Sie nach Rissen, Poren, Ungleichmäßigkeiten und anderen visuellen Fehlern. Diese sollten im ersten Schritt sichtbar sein und können bei Bedarf mit weiterer Vergrößerung oder spezialisierten Methoden (z.B. Mikroskopie) bestätigt werden.

MetallurgieSchweißtechnik

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