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Martens-Härte

Eine instrumentierte Härteprüfung, bei der die Kraft-Weg-Kurve während des gesamten Prüfablaufs kontinuierlich gemessen wird. Sie liefert werkstoffmechanische Kennwerte unabhängig von der optischen Auswertung des Prüfeindrucks.

Martens-Härte ist kein gängiger Begriff – du meinst vermutlich die Härte von Martensit, der beim schnellen Abkühlen von Stahl entsteht. Wenn du beim Schweißen zu schnell abkühlst, bildet sich harter, spröder Martensit, der zur Rissbildung neigt. Die Härteprüfung nach dem Abkühlen zeigt dir dann, ob das Gefüge zu hart und damit rissgefährdet ist. Für die Praxis heißt das: Bei solchen Stählen langsam abkühlen lassen oder nach dem Schweißen spannungsarm glühen, sonst bekommst du kalte Risse. Die Härte selbst misst du übrigens nicht während des Abkühlens, sondern erst am fertigen Werkstück.

MetallurgieSchweißtechnik

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