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Martensitumwandlung

Martensitumwandlung ist eine schnelle Phasenumwandlung durch Abkühlen, die zu einem hartem, rissanfälligen Gitter führt. Sie tritt bei schnellem Kühlen auf und erhöht die Härte, aber auch die Anfälligkeit für Risse.

Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus

Die Martensitumwandlung ist ein diffusionloser Phasenumwandlungsprozess. Bei schnellem Kühlen (t8/5 < 5 s) bleibt das Gitter in einem verzerrten Zustand, was zu einem hartem und rissanfälligen Martensit führt.

Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen

Martensitumwandlung erhöht die Härte der Schweißnaht, aber sie macht auch die Naht anfällig für Heißrisse. Ein zu schnelles Kühlen kann dazu führen, dass das Gitter nicht vollständig ausgleicht und Risse entstehen.

Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen

Um Martensitumwandlung zu vermeiden oder kontrollieren, ist es wichtig, die Abkühlgeschwindigkeit zu regulieren. Bei Stählen mit hohem Kohlenstoffgehalt (z.B. HSS) sollte das Kühlen langsam erfolgen, um eine ausgleichte und zähre Naht zu erhalten. Empfohlene Kühlzeiten variieren je nach Stahlart, aber im Allgemeinen sollten t8/5 zwischen 5 s und 25 s liegen.

MetallurgieSchweißtechnik

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