Mechanischer Eigenspannungsabbau
Mechanischer Eigenspannungsabbau reduziert schädliche Spannungen durch plastische Verformung oder Kaltumformprozesse wie Recken. Dies erhöht die Formstabilität und verhindert Defekte.
Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus
Mechanischer Eigenspannungsabbau bezieht sich auf den Prozess, bei dem schädliche Spannungen in Metallen durch plastische Verformung oder Kaltumformprozesse wie Recken reduziert werden. Dies geschieht durch die Anwendung von mechanischen Kräften, die die Materialstruktur verändern und die Spannungen gleichmäßig verteilen.
Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen
Schädliche Eigenspannungen können zu Rissen, Verformungen oder Zerbrüchen führen. Durch den mechanischen Eigenspannungsabbau wird diese Gefahr reduziert und die Formstabilität des Bauteils erhöht, was besonders wichtig ist bei komplexen Schweißverfahren oder bei Bauteilen mit hohem Spannungsniveau.
Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen
Um einen mechanischen Eigenspannungsabbau durchzuführen, kann das Material durch Recken oder andere plastische Verformungsmethoden verformt werden. Dies sollte vor dem Schweißen erfolgen, um sicherzustellen, dass die Spannungen reduziert sind und die Bauteilstabilität erhöht wird. Bei Stählen mit hohem Spannungsniveau ist ein Recken oder eine ähnliche Kaltumformung empfehlenswert.