Metallurgisches Desoxidationsmittel
Ein Metallurgisches Desoxidationsmittel wie Silizium oder Mangan bindet Sauerstoff aus dem Schweißbad und verhindert Porosität. Es sorgt für eine saubere Schweißnaht.
Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus
Metallurgische Desoxidationsmittel wie Silizium oder Mangan reagieren im flüssigen Schweißbad mit gelöstem Sauerstoff. Sie binden diesen an und formen eine Schlacke, die während des Abkühlen abfällt. Dies verhindert, dass Sauerstoff in der Schweißnaht eingedrungen und Oxide bildet.
Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen
Ohne Desoxidationsmittel können Oxide in der Schweißnaht entstehen, was zu Porosität und Schwachstellen führt. Dies kann die Festigkeit und das Zähigkeit der Verbindung beeinträchtigen. Zu viel Desoxidationsmittel kann ebenfalls Probleme verursachen, wie z.B. Versprödung oder eine zu harte Schweißnaht.
Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen
Verwenden Sie im Schweißzusatz 0,1 bis 0,3 % Silizium oder 0,2 bis 0,5 % Mangan. Stellen Sie sicher, dass die Schweißnaht während des Abkühlen sauber bleibt und keine Schlacke zurückbleibt. Überwachen Sie die Temperatur und die Zeit des Abkühlens, um eine optimale Desoxidation zu gewährleisten.