MIG-Impulsbogen-Frequenz
Die MIG-Impulsbogen-Frequenz ist die Anzahl der Stromwechsel zwischen Grundstrom und Impulsstrom pro Sekunde. Sie regelt präzise den Werkstoffübergang.
Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus
Die MIG-Impulsbogen-Frequenz steuert die Wechselwirkung zwischen Elektrode und Werkstoff durch periodische Stromwechsel. Bei jeder Impulsdauer wird ein kleiner Metalltropfen abgetrieben, der dann auf das Werkstück fällt.
Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen
Eine zu hohe Frequenz kann zu unregelmäßigen Tropfungen und Poren führen. Eine zu niedrige Frequenz verursacht zu langsame Übergänge und erhöht die Gefahr von Heißrissen. Die optimale Frequenz variiert je nach Stahlart und Werkstoffdicke.
Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen
Für gängige Stahlarten wie DIN 1.0035 (Stahlscheibe) wird eine Impulsbogen-Frequenz von 20 bis 40 Hz empfohlen. Bei dünneren Materialien (≤ 6 mm) ist eine Frequenz von 30 bis 50 Hz geeignet, bei dickeren (> 10 mm) von 20 bis 30 Hz. Überwache stets die Tropfgröße und die Oberflächenqualität der Schweißnaht.