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Mittespannungsempfindlichkeit

Mittespannungsempfindlichkeit ist ein Maß für den Einfluss einer konstanten statischen Vorspannung auf die ertragbare schwingende Beanspruchung eines Werkstoffs. Sie wird zur Korrektur von Wöhlerlinien bei unsymmetrischen Zyklen verwendet.

Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus

Die Mittespannungsempfindlichkeit beschreibt, wie eine konstante statische Vorspannung die ertragbare schwingende Beanspruchung eines Werkstoffs beeinflusst. Bei unsymmetrischen Beanspruchungskyklen kann diese Vorspannung zu einer erhöhten Beanspruchung führen.

Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen

Eine hohe Mittespannungsempfindlichkeit bedeutet, dass eine kleine statische Vorspannung die ertragbare schwingende Beanspruchung stark beeinflusst. Dies kann zu einer Reduzierung der Lebensdauer und zur Entstehung von Rissen führen, insbesondere bei hohen Beanspruchungen.

Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen

Um die Mittespannungsempfindlichkeit in Betracht zu ziehen, sollten bei unsymmetrischen Zyklen die Wöhlerlinien entsprechend korrigiert werden. Dies kann durch die Berücksichtigung der statischen Vorspannung erreicht werden. Bei hohen Beanspruchungen ist es wichtig, eine sorgfältige Überwachung und Kontrolle der Beanspruchungskonstanten zu gewährleisten.

MetallurgieSchweißtechnik

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