Molybdän-Plochlochkorrosions-Resistenzfaktor
Der Molybdän-Plochlochkorrosions-Resistenzfaktor beschreibt die Verbesserung der Lochfraß-Wirkung durch Molybdän in korrosiven, chloridhaltigen Medien bei hochlegierten Stählen. Er erhöht die Lebensdauer und das Verlässlichkeit des Materials.
Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus
Molybdän reduziert die Anzahl von Chlorid-Ionen an der Oberfläche des Stahls, was die Korrosionsreaktion verlangsamt. Es bildet eine dichte Schicht auf der Oberfläche, die das Kontakt zwischen dem Stahl und den korrodierenden Medien unterbricht.
Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen
Ein zu hoher Molybdän-Gehalt kann zu erhöhter Härte und geringerer Formbarkeit führen, was die Schweißnaht schwieriger macht. Es gibt auch das Risiko von Heißrissen bei zu schnellem Abkühlen.
Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen
Verwende Molybdän in den Zusatzstoffen nur im vorgeschriebenen Maß (üblicherweise 0,1 bis 0,5 %). Stelle sicher, dass die Schweißnaht langsam und kontrolliert abkühlt, um Heißrisse zu vermeiden. Überwache die Korrosion des Materials regelmäßig und passe den Zusatzstoffgehalt entsprechend an.