Multisensor-Fügekonzept
Verwendung mehrerer Sensoren wie Optik und Kontaktsuche in einer Roboterzelle zur Verbesserung der Genauigkeit und Zuverlässigkeit des Fügeprozesses.
Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus
Das Multisensor-Fügekonzept nutzt verschiedene Sensortechnologien, um die Position und Ausrichtung von Bauteilen während des Füges zu überwachen. Optische Sensoren erkennen visuelle Merkmale, während Kontaktsensoren physische Berührungen messen. Diese Informationen werden kombiniert, um eine präzise und kontinuierliche Überwachung der Fügezone sicherzustellen.
Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen
Die Verwendung von mehreren Sensoren minimiert die Wahrscheinlichkeit von Fehlinformationen oder Messfehlern, die durch einzelne Sensortechnologien auftreten können. Dies führt zu einer erhöhten Genauigkeit des Füges und vermindert das Risiko von Rissen oder Ungleichmäßigkeiten in der Schweißnaht. Ein ungenaue Füge kann zu fehlenden Verbindungen, Heißrissen oder zu hohem Spannungsaufbau führen, was die Festigkeit des Gesamtkonstrukts beeinträchtigt.
Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen
Um das Multisensor-Fügekonzept erfolgreich einzusetzen, müssen die Sensoren korrekt kalibriert und regelmäßig überprüft werden. Die Optik-Sensoren sollten eine klare Sicht auf die Fügezone bieten, während die Kontaktsensoren genaue Abstände messen können. Es ist wichtig, dass alle Sensordaten in Echtzeit analysiert und mit dem Fügesystem kommunizieren, um ständige Anpassungen und Korrekturen vorzunehmen.