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Nahtdicken-Übergang

Der Nahtdicken-Übergang ist eine kontinuierliche Verjüngung der Schweißnaht von dick zu dünn oder umgekehrt, um Querschnittssprünge zu vermeiden und den Kraftfluss zu homogenisieren.

Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus

Der Nahtdicken-Übergang erfolgt durch eine kontinuierliche Veränderung der Schweißnahtdicke, die entlang des gesamten Verbindungsstücks übertragen wird. Dies verhindert plötzliche Querschnittssprünge und fördert eine gleichmäßige Verteilung des Kraftflusses.

Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen

Ein fehlender Nahtdicken-Übergang kann zu starken Querschnittssprüngen führen, die das Material unter Druck verformen und zu Rissen oder Verformungen führen können. Dies erhöht das Risiko von Heißrissen und reduziert die Zähigkeit der Schweißnaht.

Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen

Um einen Nahtdicken-Übergang sicherzustellen, sollte die Verjüngung kontinuierlich erfolgen. Dies kann durch eine sorgfältige Auswahl des Schweißverfahrens und der Schweißparametern erreicht werden. Bei TIG-Schweißen ist ein nahtloses Übergang möglich, während bei MIG-Schweißen oft eine zusätzliche Verjüngungsschiene verwendet wird. Die maximale Dicke des Übergangs sollte nicht mehr als 10 % der dickensten Bleche betragen.

MetallurgieSchweißtechnik

KI-Transparenz (EU AI Act): Auf Basis eigener langjähriger Praxiserfahrung in der Schweißtechnik mit Hilfe von KI erstellt und redaktionell geprüft.

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