Nickel-Basis-Schweißgut-Aufschmelzungsgrad
Der Aufschmelzungsgrad gibt an, wie viel des Grundwerkstoffs zum Zusatzwerkstoff geschmolzen ist. Bei Nickellegierungen ist ein hoher Aufschmelzungsgrad wichtig, um Risse zu vermeiden.
Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus
Der Aufschmelzungsgrad beschreibt das Verhältnis zwischen dem aufgeschmolzenen Grundwerkstoff und dem Zusatzwerkstoff in der Schweißnaht. Bei Nickellegierungen bildet sich ein homogenes Gefüge, wenn der Aufschmelzungsgrad hoch ist.
Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen
Ein zu niedriger Aufschmelzungsgrad kann zu ungleichmäßiger Verformung und Rissen führen. Ein zu hoher Aufschmelzungsgrad kann zu einer zu weichen Schweißnaht mit schlechter Festigkeit resultieren.
Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen
Für Nickellegierungen sollte der Aufschmelzungsgrad mindestens 80 % betragen. Dies wird erreicht, indem die Schweißtemperatur und -zeit optimal eingestellt werden. Bei zu niedriger Temperatur erhöht sich das Risiko von Rissen, bei zu hoher Temperatur kann die Festigkeit der Schweißnaht verschwinden.