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Nickel-Eisen-Weichmagnetlegierung

Nickel-Eisen-Weichmagnetlegierungen sind Metalle mit hoher magnetischer Permeabilität und geringer Härte. Sie werden für Magnetfeldabschirmung und in sensiblen Sensoren verwendet.

Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus

Nickel-Eisen-Weichmagnetlegierungen enthalten einen hohen Anteil an Nickel und Eisen, was ihre magnetische Eigenschaften beeinflusst. Die hohe Permeabilität bedeutet, dass sie Magnetfelder leicht durchlässig machen können. Die geringe Härte sorgt dafür, dass sie flexibel sind und nicht zu rissig.

Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen

Bei der Schweißung von Nickel-Eisen-Weichmagnetlegierungen ist besonders auf die Verformung achtungsfähig. Zu hohe Temperaturen oder unzureichende Kühlung können zu einer Vergröberung des Kornes und einer erhöhten Härte führen, was das Magnetfeldabschirmungsvermögen beeinträchtigt. Darüber hinaus kann die Schweißnaht anfällig für Risse werden.

Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen

• Verwenden Sie eine geschützte Schweißungstechnik wie TIG-Schweißen, um das Korn zu vergröbern und die Härte zu kontrollieren.

• Kühlen Sie die Schweißnaht langsam ab (t8/5 > 25 s), um eine gleichmäßige Gefügestruktur zu erhalten.

• Vermeiden Sie überhohte Temperaturen während der Schweißung, da diese zu einer erhöhten Härte und Rissbildung führen können.

MetallurgieSchweißtechnik

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