Nickel-Molybdän-Säurebeständigkeit
Nickel-Molybdän-Säurebeständigkeit ist eine hohe Widerstandsfähigkeit gegen reduzierende Säuren wie Salzsäure durch einen hohen Molybdänanteil in der Nickelmatrix.
Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus
Nickel-Molybdän legiert sich so, dass das Molybdän die chemische Reaktion mit Säuren verhindert. Es bildet eine dichte Schutzschicht auf der Oberfläche des Stoffes, die Säurewechselwirkungen verringert und Korrosionsschäden vermeidet.
Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen
Bei fehlender oder zu niedriger Molybdänlegierung kann das Nickel schnell korrodieren, insbesondere in salzsäurehaltigen Umgebungen. Dies führt zu Rissen und Verlust von Festigkeit in der Schweißnaht.
Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen
Stellen Sie sicher, dass die Nickel-Molybdän-Legierung einen Molybdänanteil von mindestens 12 % aufweist. Verwenden Sie bei der Schweißung in salzsäurehaltigen Umgebungen eine passende Schutzschicht oder Isoliermaterial um die Schweißnaht.