Oberflächen-Rauhheitsmessung
Die Oberflächen-Rauhheitsmessung misst die mikrogeometrische Oberfläche nach Beizen oder Strahlverfahren mit Tastschnitt- oder optischen Methoden. Sie überprüft die Verankerungstiefe von Beschichtungen.
Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus
Die Oberflächen-Rauhheitsmessung quantifiziert die mikrogeometrische Oberfläche eines Materials nach Beizen oder Strahlverfahren. Es werden Tastschnitt- oder optische Methoden eingesetzt, um die Rauhigkeit zu messen.
Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen
Die Rauheit der Oberfläche beeinflusst die Verankerungstiefe von Beschichtungen. Zu hohe Rauheit kann zu schlechteren Verankerungen und damit zu geringer Festigkeit führen. Eine zu glatte Oberfläche hingegen kann dazu führen, dass die Beschichtung nicht gut anhaftet.
Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen
Verwenden Sie ein Rauhheitsmesser nach ISO 4287 oder EN 13605. Messen Sie die Rauheit in µm Roughness Average (Ra). Für Beschichtungen sollten Werte zwischen 0,4 und 1,6 µm liegen. Achten Sie darauf, dass das Messgerät korrekt kalibriert ist und die Oberfläche vor dem Messen sauber ist.