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Oberflächenrauheitseinfluss

Die Oberflächenrauheit beeinflusst das Schweißen, indem sie die Kontaktfläche erhöht und die Spannung zwischen Stahl und Schutzgas verändert. Eine zu hohe Raufheit kann zu Porenbildung führen.

Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus

Die Oberflächenrauheit beeinflusst das Schweißen durch die erhöhte Kontaktfläche zwischen Stahl und Schutzgas. Eine glatte Oberfläche bietet weniger Anziehungspunkte für Sauerstoffmoleküle, was zu einer besseren Desoxidation führt. Eine rauhe Oberfläche hingegen vergrößert die Kontaktfläche und kann Sauerstoff anhalten, was zu Porenbildung führen kann.

Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen

Eine hohe Oberflächenrauheit erhöht das Risiko von Porenbildung und kann zu einer schlechteren Zündung und einem feuchten Schweißbad führen. Dies kann zu Verlust an Festigkeit und Zähigkeit der Schweißnaht führen und die Lebensdauer des Bauteils reduzieren.

Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen

Um das Risiko von Porenbildung zu minimieren, sollte die Oberflächenrauheit des Stahls vor dem Schweißen so gering wie möglich gehalten werden. Verwende bei der Oberflächenbearbeitung keine sehr rauen Methoden wie z.B. Rieben oder Streifen. Bei schwer zu beschaffenden Oberflächen kann eine chemische Desoxidation helfen, um die Raufheit zu reduzieren.

MetallurgieSchweißtechnik

KI-Transparenz (EU AI Act): Auf Basis eigener langjähriger Praxiserfahrung in der Schweißtechnik mit Hilfe von KI erstellt und redaktionell geprüft.

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