Oberflächenrauhigkeit
Oberflächenrauhigkeit beeinflusst die Ermüdungsfestigkeit, da Unebenheiten Risse fördern. Je rauer die Oberfläche, desto geringer ist die Lebensdauer.
Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus
Oberflächenrauhigkeit besteht aus mikroskopischen Unebenheiten auf der Oberfläche eines Materials. Diese Unebenheiten können als Ankerpunkte für Risse dienen, die sich unter mechanischem Stress weiterausbreiten.
Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen
Eine hohe Oberflächenrauhigkeit erhöht die Wahrscheinlichkeit von Ermüdungsbrüchen und Rissen. Dies kann zu früherer Verschlechterung der Bauteile führen, insbesondere unter wiederholtem Beanspruchung.
Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen
Um die Oberflächenrauhigkeit zu reduzieren, sollten nach dem Schweißen mechanische Polierverfahren angewendet werden. Dies kann durch sanfte Reibung oder chemische Poliermittel erreicht werden. Ein Zielwert für die Raufzahl (Ra) sollte unter 3,2 μm liegen, um eine gute Ermüdungsfestigkeit zu gewährleisten.