Optische Kohärenztomografie-Mikrostrukturanalyse
Optische Kohärenztomografie-Mikrostrukturanalyse ist ein interferometrisches Verfahren zur berührungslosen Tiefenprofilierung mikroskopischer Schichten. Es dient der Erkennung subkutaner Delaminationen und verbessert die Qualitätskontrolle.
Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus
Die Optische Kohärenztomografie-Mikrostrukturanalyse nutzt das Prinzip der interferometrischen Beugung. Licht wird auf eine Oberfläche gerichtet und die zurückgeworfene Wellenfront wird mit einer Referenzwelle verglichen. Die Phasendifferenz zwischen den beiden Wellen gibt Informationen über die Tiefenprofilierung der Oberfläche und innerer Schichten.
Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen
Diese Analyse ist besonders wichtig für das Schweißen von komplexen Materialien wie Stahl oder Alu. Sie erkennt Delaminationen, Risse und andere subkutane Defekte, die nicht durch konventionelle Mikroskopie sichtbar sind. Dies verbessert die Sicherheit und die Lebensdauer der Schweißnahts.
Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen
Um eine genaue Analyse zu erhalten, sollte das Material bei Raumtemperatur analysiert werden. Die Lichtquelle muss stabil sein, um präzise Ergebnisse zu liefern. Die Auflösung beträgt typischerweise 1-2 Mikrometer, was für die Erkennung feiner Strukturen und Delaminationen ausreichend ist.