← Glossar

Ozonbildung beim Schweißen

Ozonbildung beim Schweißen entsteht durch UV-Strahlung auf Luftsauerstoff, besonders bei Aluminiumschweißen. Hohe Konzentrationen reizen die Schleimhäute und erfordern gute Belüftung.

Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus

Die UV-Strahlung des Lichtbogens oxidiert den Luftsauerstoff zu Ozon (O₃). Dieser Prozess ist besonders stark bei Aluminiumschweißen, da das Aluminium eine gute Elektrolyt ist und die UV-Strahlung leicht durchreicht.

Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen

Hohe Ozon-Konzentrationen können die Schleimhäute der Augen, Nase und Hals reizen und führen zu Beschwerden wie Schmerzen und Erstickungssymptomen. In schweren Fällen kann dies zu chronischen Atemwegeerkrankungen führen. Darüber hinaus kann Ozon das Oberflächenmaterial beschädigen, was insbesondere bei feinen Werkstoffen wie Kunststoffen oder Edelmetallen zu Qualitätsproblemen führt.

Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen

Um die Ozonbildung zu minimieren und die Belüftung zu verbessern, sollten folgende Maßnahmen getroffen werden:

• Verwenden Sie einen effektiven Schweißraum mit guter Luftzirkulation.

• Installieren Sie Ozonschutzmasken für den Schweißer.

• Regelmäßig räumen und reinigen Sie den Schweißraum, um Ozon zu beseitigen.

• Verwenden Sie spezielle Ozonschutzlinsen oder Brillen.

MetallurgieSchweißtechnik

KI-Transparenz (EU AI Act): Auf Basis eigener langjähriger Praxiserfahrung in der Schweißtechnik mit Hilfe von KI erstellt und redaktionell geprüft.

© 2026 Welder-World. Alle Inhalte dienen der Aus- und Weiterbildung und ersetzen keine zertifizierte Schweißanweisung.