Passivierungs-Prüfverfahren
Passivierungs-Prüfverfahren überprüfen die Wirksamkeit von Passivierungsschichten durch chemische Indikatoren oder elektrochemische Messungen. Sie bestätigen eine korrosionsresistente Oberfläche.
Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus
Passivierungs-Prüfverfahren messen die Korrosionswiderstandsfähigkeit einer Oberfläche, indem sie den Austausch von Elektronen zwischen dem Metall und der Umgebung überwachen. Chemische Indikatoren zeigen durch Farbwechsel oder pH-Wertänderungen an, ob Passivierung erfolgreich ist. Elektrochemische Messungen misst das elektrochemische Potential des Materials, um seine Korrosionswiderstandsfähigkeit zu quantifizieren.
Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen
Eine fehlgeschlagene Passivierung kann zu erhöhter Korrosion und damit zu Rissen oder Verschleiß der Bauteile führen. Die Prüfung stellt sicher, dass die Oberfläche nach dem Schweißen korrekt passiviert wurde, um ihre Lebensdauer zu verlängern.
Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen
Verwenden Sie chemische Indikatoren wie Tafeln mit pH-Papier oder elektrochemische Messgeräte zur Prüfung. Nach dem Schweißen lassen Sie die Bauteile mindestens 24 Stunden zur Passivierung stehen, bevor Sie prüfen. Bei fehlgeschlagener Passivierung müssen Sie das Material neu passivieren und erneut prüfen.