Passivierungs-Schichtdickenmessung
Die Passivierungs-Schichtdickenmessung bestimmt die Dicke und Qualität der Chromoxidschicht auf Stahl mittels elektrochemischer Reduktion oder XPS. Sie überprüft, ob eine korrosionsbeständige Barriere gebildet wurde.
Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus
Die Passivierungs-Schichtdickenmessung misst die Dicke der Chromoxidschicht auf Stahl. Diese Schicht bildet sich durch eine elektrochemische Reduktion oder wird durch XPS (X-ray Photoelectron Spectroscopy) analysiert. Sie schützt das Metall vor Korrosion, indem sie einen korrodierungsbeständigen Schutzschirm bildet.
Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen
Eine zu dünne Chromoxidschicht kann die Korrosionsbeständigkeit beeinträchtigen und führt zu früherem Versagen des Materials. Eine zu dicke Schicht kann das Schweißverhalten beeinflussen und zu Spannungen oder Rissen führen. Daher ist eine genaue Messung entscheidend für die Qualität der Schweißnaht.
Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen
Verwende einen speziellen Passivierungs-Schichtdickenmessgerät, um die Chromoxidschicht auf dem Stahl zu messen. Die Messung sollte nach dem Schweißen und vor der Anwendung von Korrosionsbekämpfenden Verfahren durchgeführt werden. Eine typische Dicke für eine effektive Passivierung beträgt 10-20 nm. Bei ungenauen Messungen oder fehlender Passivierung ist eine erneute Schweißung erforderlich.