Phasenumwandlungs-Eigenspannung
Phasenumwandlungs-Eigenspannung entsteht durch volumenändernde Umwandlungen wie Austenit-Martensit beim Abkühlen. Sie führt zu lokalen Spannungen und kann zur Entstehung von Rissen führen.
Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus
Während des Abkühlens eines Stahls ändert sich sein Gefüge oft. Zum Beispiel wandelt Austenit in Martensit um, was zu einer starken Volumenänderung führt. Diese Veränderung erzeugt lokale Spannungen im Material.
Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen
Diese Eigenspannungen können Risse und Brüche verursachen, insbesondere wenn sie zu hoch sind oder nicht korrekt ausgeglichen werden. Sie beeinflussen die mechanischen Eigenschaften der Schweißnaht und können zur Zerstörung führen.
Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen
Um Phasenumwandlungs-Eigenspannungen zu minimieren, achte auf eine kontrollierte Abkühlung. Verwende geeignete Schweißverfahren und -materialien, die eine geringe Spannungsaufnahme ermöglichen. Bei schweren Stählen oder bei hohen mechanischen Belastungen ist eine spezielle Behandlung wie Normalisierung oder Tempered-Hardening erforderlich.