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Phosphideutektikum

Ein spröder, harten Bestandteil in phosphorhaltigen Gusseisensorten, bestehend aus Steadit und Eisencarbid, der die Spanbarkeit erschwert.

Phosphor ist im Stahl unerwünscht. Er wandert beim Erstarren an die Korngrenzen und bildet dort ein niedrig schmelzendes Phosphideutektikum. Das macht das Material spröde und rissanfällig, das nennt man auch Kaltbrüchigkeit.

Beim Schweißen ist das ein Problem, weil die Wärmeeinwirkung diese Sprödigkeit noch verstärken kann. Wenn du also Material mit hohem Phosphoranteil schweißen musst, dann erwarte Risse im Nahtbereich und eine schlechte Verformbarkeit.

Am besten du vermeidest solches Material ganz oder verwendest einen Zusatzwerkstoff, der den Phosphor bindet. Wenn es nicht anders geht, dann schweiße mit möglichst wenig Wärmeeinbringung und lass die Naht langsam abkühlen.

MetallurgieSchweißtechnik

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