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Plastische Mikroinhomogenität

Plastische Mikroinhomogenität ist die ungleiche Verteilung von plastischen Verformungen auf Korn oder Phasenebene, verursacht durch unterschiedliche Orientierungen und Gleitsystemaktivitäten. Sie führt zu Eigenspannungen zweiter Art.

Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus

Plastische Mikroinhomogenität entsteht durch die ungleiche plastische Verformung von Körnern oder Phasen in einem Werkstoff. Dies geschieht, wenn verschiedene Teile des Materials unterschiedliche Orientierungen haben oder unterschiedliche Gleitsysteme aktiv sind. Die Verformung erfolgt nicht gleichmäßig auf alle Bereiche des Materials.

Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen

Diese Mikroinhomogenität kann zu Eigenspannungen zweiter Art führen, die wiederum zu Rissen und Zerbruchstellen im Material führen können. Bei Schweißverbindungen kann dies insbesondere dann auftreten, wenn das Material nicht gleichmäßig verformt wird oder wenn es unterschiedliche Phasen enthält.

Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen

Um Plastische Mikroinhomogenität zu minimieren, ist es wichtig, dass das Material gleichmäßig verformt wird und dass die Schweißparameter wie Temperatur und Spannung genau eingehalten werden. Bei komplexen Werkstoffen oder bei Schweißverbindungen mit unterschiedlichen Phasen sollte eine sorgfältige Auswahl des Schweißprozesses und der Parameter vorgenommen werden, um die Mikroinhomogenität zu reduzieren.

MetallurgieSchweißtechnik

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