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Poldi-Hammerhärteprüfer

Der Poldi-Hammerhärteprüfer ist ein mobiles Schlagprüfverfahren, das durch einen Hammerschlag gleichzeitig Eindrücke in eine Referenzprobe und das Prüfstück erzeugt. Der Härtewert wird durch den Vergleich der Eindrucksdurchmesser bestimmt.

Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus

Der Poldi-Hammerhärteprüfer nutzt die unterschiedliche Härte von Metallen, um ihre Festigkeit zu messen. Ein schwerer Hammerschlag erzeugt in der Probe und dem Prüfstück gleiche Eindrücke. Die Härte wird anhand des Durchmessers dieser Eindrücke bestimmt: desto kleiner der Durchmesser, desto härter das Material.

Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen

Die Hammerhärteprüfung ist besonders wichtig für die Qualitätssicherung von Schweißnahtsproben. Falsche Härtewerte können zu Rissen oder Verformungen führen, da das Material nicht ausreichend fest ist. Ein zu hohes Härtemaximum kann auch zu Bruchstellen und Reduzierung der Lebensdauer des Bauteils führen.

Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen

1. Vorbereitung: Stellen Sie sicher, dass die Proben sauber sind und keine Schmutzpartikel vorhanden sind, da diese den Eindruck beeinflussen können.

2. Schlagvorgang: Geben Sie dem Hammer einen festen und gleichmäßigen Stoß, um ein gleichmäßiges Eindringen in die Probe und das Prüfstück zu gewährleisten.

3. Eindrucksmessung: Messen Sie den Durchmesser der Eindrücke mit einem Präzisionsmessgerät. Vergleichen Sie diesen Wert mit dem Referenzwert, um den Härtewert des Prüfstücks zu bestimmen.

4. Auswertung: Wenn der Durchmesser des Eindruckes im Prüfstück kleiner ist als in der Referenzprobe, ist das Material härter. Umgekehrt bedeutet ein größerer Durchmesser eine niedrigere Härte.

MetallurgieSchweißtechnik

KI-Transparenz (EU AI Act): Auf Basis eigener langjähriger Praxiserfahrung in der Schweißtechnik mit Hilfe von KI erstellt und redaktionell geprüft.

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