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Prüfkraft-Einwirkdauer

Die Prüfkraft-Einwirkdauer ist die Zeit, in der die volle Prüfkraft auf den Werkstoff wirkt, um viskose Verformungseinflüsse zu minimieren. Sie wird in Prüfnormen festgelegt, um einheitliche Messergebnisse sicherzustellen.

Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus

Die Prüfkraft-Einwirkdauer bezieht sich auf die Zeit, während der eine konstante Prüfkraft auf einen Werkstoff angewendet wird. Dies verhindert viskose Verformungen, die bei langer Belastung auftreten könnten und zu ungenauen Messwerten führen würden.

Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen

Eine zu kurze Prüfkraft-Einwirkdauer kann zu unzureichender Durchdringung der Prüfkraft in den Werkstoff führen, was zu falschen Messergebnissen und möglichen Rissbildung führen kann. Eine zu lange Einwirkdauer hingegen kann zu viskosen Verformungen führen, die ebenfalls zu ungenauen Messwerten und potenziellen Schaden am Werkstoff verursachen können.

Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen

Die Prüfkraft-Einwirkdauer ist in den jeweiligen Prüfnormen festgelegt. Für die meisten Materialien beträgt sie 1 bis 3 Sekunden. Es ist wichtig, diese Zeit genau einzuhalten und zu überwachen, um sicherzustellen, dass die Messergebnisse korrekt sind. Verwenden Sie einen chronometrischen Timer, um die Einwirkdauer präzise zu kontrollieren.

MetallurgieSchweißtechnik

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