Pulverauftragsdichte
Die Pulverauftragsdichte gibt an, wie dicht das aufgetragene Pulver im Bauraum vor dem Schmelzprozess angeordnet ist. Eine zu hohe Dichte kann zu Porenbildung und schlechtem Sinter- oder Schmelzverhalten führen.
Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus
Die Pulverauftragsdichte beeinflusst die Verformung und das Kontakt zwischen den Pulverpartikeln. Eine hohe Dichte erhöht die Druckwiderstandsfähigkeit, was zu einer besseren Sinterbildung führen kann. Allerdings kann sie auch zu Porenbildung führen, wenn die Partikel nicht gut ineinander passen.
Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen
Eine zu hohe Pulverauftragsdichte kann zu einer erhöhten Porosität im Bauteil führen. Dies kann das mechanische Verhalten und die Zähigkeit des Materials beeinträchtigen. Darüber hinaus kann es zu schlechtem Sinter- oder Schmelzverhalten kommen, was zur Reduzierung der Festigkeit und der Dichte führt.
Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen
Die Pulverauftragsdichte sollte im Bauraum zwischen 1,5 g/cm³ und 2,0 g/cm³ liegen. Eine genauere Kontrolle kann durch die Verwendung von Druckmittel oder der Anpassung der Auftragshöhe erreicht werden. Bei einer zu hohen Dichte sollten die Pulverpartikel feinermach oder das Auftragsvolumen reduziert werden.