← Glossar

Pulverbeschichtung

Pulverbeschichtung ist ein Oberflächentechnik, bei der ein trockener Kunststofflack auf das Werkstück elektrostatisch aufgetragen und durch Wärme eingebrannt wird. Dies verbessert die Schutzschicht und verleiht dem Material eine glatte Oberfläche.

Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus

Ein trockener Kunststofflack wird in Pulverform hergestellt, das durch Elektrostatisches Auftragen auf die Werkstücksoberfläche geliefert wird. Die elektrische Ladung sorgt dafür, dass das Pulver sich gleichmäßig über die Oberfläche verteilt. Nachdem der Lack aufgetragen wurde, wird er durch eine Wärmequelle eingebrannt und verbindet sich mit dem Metall.

Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen

Die Pulverbeschichtung erhöht die Korrosionsschutzfähigkeit des Materials und verbessert seine Oberflächenqualität. Allerdings kann ein zu dicker Lackfilm das Schweißen erschweren, da er als Barriereschicht fungiert und den Zugang zum Metall verhindert. Ein fehlender oder unvollständiger Beschichtungsvorgang kann zu Korrosion und Schadstoffbildung führen.

Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen

Bevor das Schweißen, muss der Lackfilm sorgfältig entfernt werden. Dies geschieht durch Mechanische oder chemische Entfernungsmethoden. Die Temperatur und die Zeit des Wärmebehandelungsvorgangs müssen genau eingehalten werden, um eine homogene Beschichtung zu gewährleisten. Ein fehlender Lackfilm kann durch zusätzliche Beschichtungszyklen wiederhergestellt werden.

MetallurgieSchweißtechnik

KI-Transparenz (EU AI Act): Auf Basis eigener langjähriger Praxiserfahrung in der Schweißtechnik mit Hilfe von KI erstellt und redaktionell geprüft.

© 2026 Welder-World. Alle Inhalte dienen der Aus- und Weiterbildung und ersetzen keine zertifizierte Schweißanweisung.