Pulverbett-Oxidationsneigung
Die Anfälligkeit von Pulvermetallen zur Oxidation bei unzureichender Inertisierung führt zu Versprödung und geringer Bruchdehnung.
Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus
Reaktive Metalle im Pulverbett reagieren schnell mit Sauerstoff aus der Luft. Dies kann zu einer schnellen Versprödung der Pulverpartikel führen, die ihre mechanische Eigenschaften beeinträchtigen.
Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen
Eine hohe Oxidationsneigung kann zur Versprödung des Pulversonden führen. Dies vergrößert das Gefüge und reduziert die Bruchdehnung der Schweißnaht, was zu Rissen und geringer Festigkeit führt.
Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen
Um die Oxidationsneigung zu minimieren, muss der Bauraum gut inertisiert werden. Dies kann durch eine ausreichende Luftentwechslung erreicht werden. Eine typische Inertisierungszeit beträgt 15-20 Minuten bei einem Sauerstoffgehalt unter 0,1 vol%. Die Pulvermustern und das Schweißgerät sollten vor dem Einsatz gründlich gereinigt werden.