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Randschicht-Induktionshärtetiefe

Die messbare Einhärtetiefe bis zum Erreichen einer definierten Grenz-Härte, die durch hochfrequente elektromagnetische Erwärmung und rasche Abschrekkung erzielt wird. Sie schützt stark beanspruchte Funktionsflächen vor Verschleiß.

Beim Induktionshärten wird die Randschicht über elektromagnetische Energie schnell erhitzt und anschließend schlagartig abgeschreckt. Dadurch bekommt das Bauteil eine harte, verschleißfeste Oberfläche, während der Kern zäh bleibt.

Wenn die Härtetiefe nicht stimmt, hast du entweder zu wenig Verschleißschutz oder die Gefahr von Rissen durch eine zu spröde Schicht. Die richtige Tiefe prüfst du am besten mit einem Härtetest am Querschliff.

Pass die Leistung und Vorschubgeschwindigkeit so an, dass die Wärme nicht zu tief ins Material zieht. Lieber in mehreren kurzen Durchgängen arbeiten als einmal zu viel Energie reinzugeben.

MetallurgieSchweißtechnik

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