Reibkorrosion
Reibkorrosion entsteht durch kontinuierliche Zerstörung der Passivschicht auf Kontaktflächen unter mechanischer Belastung, was zu Oxidpartikeln führt und diese als Schleifmittel nutzt.
Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus
Reibkorrosion tritt auf, wenn zwei Metallteile in Kontakt sind und sich unter mechanischer Belastung bewegen. Die Passivschicht, die normalerweise Schutz gegen Korrosion bietet, wird durch die kontinuierliche Reibung kontinuierlich zerstört. Dies führt zu der Bildung von Oxidpartikeln auf den Kontaktflächen.
Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen
Die Oxidpartikel fungieren als aggressive Schleifmittel und beschleifen die Kontaktflächen weiter, was zu einer Beschleunigung der Korrosionsprozesse führt. Dies kann zu Verschleiß von Schrauben, Kupplungen oder anderen mechanischen Teilen führen, die in Kontakt miteinander stehen. Darüber hinaus kann Reibkorrosion zu einem erhöhten Widerstand an den Kontaktflächen führen und das Leistungseffizienz der Bauteile beeinträchtigen.
Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen
Um Reibkorrosion zu vermeiden, sollten die Kontaktflächen regelmäßig gereinigt werden und mit einem korrosionsbeständigen Schutzmittel bedeckt werden. Bei der Auswahl von Materialien ist darauf zu achten, dass sie resistent gegenüber mechanischer Belastung und Korrosion sind. In der Werkstatt sollte ein regelmäßiger Wartungsplan eingerichtet sein, um die Überwachung und das Pflegen der Kontaktflächen sicherzustellen.