Reibschweiß-Spindel
Die Reibschweiß-Spindel ist eine drehzahlgeregelte Achse, die einen Fügepartner auf hohe Geschwindigkeiten bringt und axialen Druck aushält.
Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus
Die Reibschweiß-Spindel dreht einen der beiden zu schweißenden Teile schnell, was die Oberflächen auf mikroskopischer Ebene gegeneinander gleitet. Dies führt zur Zersetzung und Verformung der Materialoberfläche, was zu einer metallurgischen Bindung zwischen den Teilen führt.
Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen
Eine unzureichende Drehzahl oder eine zu hohe Druckbelastung kann zu unvollständiger Zersetzung und fehlender Verbindung führen. Dies erhöht die Gefahr von Rissen und Reduziert die Festigkeit der Schweißnaht.
Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen
Stellen Sie sicher, dass die Spindel eine Drehzahl von mindestens 1000 U/min erreicht. Überwachen Sie den axialen Druck und achten Sie darauf, dass er nicht über 250 N/mm² geht. Verwenden Sie hochwertige Schweißschmiermittel zur Reduzierung des Reibwiderstands.