Reibschweißen mit externem Rotationskopf
Reibschweißen mit externem Rotationskopf verwendet einen dritten, externen Ring oder eine Hülse um die Fügestelle, der rotiert, um Reibungswärme zu erzeugen. Nach Erreichen der Schweißtemperatur wird dieser entfernt oder integriert.
Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus
Der externe Rotationskopf erzeugt durch seine Rotation Reibungswärme, die das Werkstück aufheizt. Dieser Prozess ist besonders effektiv für schwierige Materialien oder geometrische Formen.
Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen
Die korrekte Anwendung des Rotationskopfes verhindert ungleichmäßiges Aufheizen und minimiert das Risiko von Porenbildung. Falsch eingestellte Geschwindigkeit oder zu hohe Drehzahl kann jedoch zu Überhitzung oder zu starkem Schlagfeuer führen, was zur Verformung oder Zerstörung der Bauteile führt.
Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen
• Geschwindigkeit: 100-200 U/min für den Rotationskopf.
• Temperaturkontrolle: Überwache die Schweißtemperatur ständig mit einem Infrarot-Sensor.
• Entfernung des Kopfes: Entferne den Rotationskopf, sobald die gewünschte Temperatur erreicht ist, um das Risiko von Überhitzung zu minimieren.