← Glossar

Remanenzmagnetisierung

Remanenzmagnetisierung ist der Restmagnetismus in ferromagnetischen Werkstoffen, der nach dem Entfernen des äußeren Magnetfeldes bleibt. Dies kann zu Komponentenfehlern führen und muss gegebenenfalls durch Entdemagnetisierung gelöst werden.

Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus

Ferromagnetische Materialien wie Stahl enthalten mikroskopische magnetische Domänen. Diese Domänen können sich in Richtung eines äußeren Magnetfeldes ausrichten und bleiben dann auch nach dem Entfernen des Feldes magnetisch.

Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen

Die Remanenzmagnetisierung kann zu Komponentenfehlern führen, insbesondere in Elektromotoren oder Sensoren. Sie kann die Präzision von Messungen beeinträchtigen und zu Funktionsstörungen im Gerät führen. Darüber hinaus kann sie das Schweißen erschweren und zu ungleichen Spannungen führen, was zu Rissen und Verformungen kommen kann.

Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen

Um die Remanenzmagnetisierung zu entfernen, wird Entdemagnetisierung durch Anbringen eines äußeren Magnetfeldes in entgegengesetzte Richtung angewendet. Dies sollte bei der Montage von Komponenten, insbesondere in Elektrotechnik und Sensoren, als letztes Schritt erfolgen. Die genaue Methode hängt vom Werkstoff und dem Anwendungsgebiet ab.

MetallurgieSchweißtechnik

KI-Transparenz (EU AI Act): Auf Basis eigener langjähriger Praxiserfahrung in der Schweißtechnik mit Hilfe von KI erstellt und redaktionell geprüft.

© 2026 Welder-World. Alle Inhalte dienen der Aus- und Weiterbildung und ersetzen keine zertifizierte Schweißanweisung.