Restmagnetfeldmessung
Die Restmagnetfeldmessung misst das verbleibende Magnetismus an Bauteiloberflächen nach einer magnetischen Prüfung. Dies stellt sicher, dass die Grenzwerte für weitere Fertigungsschritte eingehalten werden.
Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus
Die Restmagnetfeldmessung quantifiziert das verbleibende Magnetismus an Bauteilen nach einer magnetischen Prüfung. Dies geschieht mit Hall-Sonden, die den Magnetfeldstärke messen.
Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen
Ein zu starkes Restmagnetfeld kann bei der Schweißung Probleme verursachen, wie z.B. magnetische Verformungen oder Risse. Es ist wichtig sicherzustellen, dass das Magnetismus unter den spezifizierten Grenzwerten bleibt, um eine fehlerfreie Fertigung zu gewährleisten.
Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen
Nach der magnetischen Prüfung wird die Bauteiloberfläche mit einer Hall-Sonde gemessen. Die ermittelte Magnetfeldstärke muss unter den vorgegebenen Grenzwerten liegen (z.B. 0,2 mT). Ist das Magnetismus zu hoch, müssen zusätzliche Entmagnetisierungsmaßnahmen unternommen werden.