Restmagnetisierung
Restmagnetisierung ist das Verbleiben eines magnetischen Feldes in einem Metall nach dem Entfernen der äußeren Magnetisierungsquelle. Dies kann zu Schädigungen und Reduzierung der mechanischen Eigenschaften führen.
Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus
Restmagnetisierung entsteht, wenn Metalle wie Stahl oder Nikkel in einem magnetischen Feld ausgerüstet werden. Die magnetischen Dipole innerhalb des Materials werden ausgerichtet und bleiben so, auch nach dem Entfernen des äußeren Feldes.
Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen
Restmagnetisierung kann zu Schädigungen wie Rissen oder Verformungen führen. Sie beeinträchtigt die mechanischen Eigenschaften und kann das Material anfälliger für Korrosion machen. In der Werkstatt kann sie insbesondere bei der Bearbeitung von Stahlblechen oder in magnetischen Maschinen zu Problemen führen.
Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen
Um Restmagnetisierung zu vermeiden, sollten Metalle vor dem Schweißen in einem degausser ausgerüstet werden. Dies kann durch eine spezielle Maschine erreicht werden, die ein starkes magnetisches Feld erzeugt und dann langsam abnimmt. Bei der Bearbeitung von Stahlblechen ist es besonders wichtig, sicherzustellen, dass sie vollständig degausstiert sind.