Restschmelze
Restschmelze ist der flüssige Bereich am Ende des Erstarrungsprozesses, reich an Legierungselementen und neigt zur Seigerung.
Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus
Die Restschmelze bildet sich, wenn das Metall während der Abkühlung nicht vollständig festgelegt ist. Sie enthält noch unerstarrte Legierungselemente und kann zu einer Seigerung führen.
Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen
Eine zu lange Restschmelze kann zu Heißrissen und Zinkern führen, da das Material nicht ausreichend fest wird. Dies erhöht die Anfälligkeit für Korrosion und vermindert die mechanischen Eigenschaften der Schweißnaht.
Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen
Um eine kurze Restschmelze zu gewährleisten, ist es wichtig, eine schnelle Abkühlung nach dem Schweißen sicherzustellen. Dies kann durch die Verwendung von Kühlwasser oder speziellen Kühlmitteln erreicht werden. Die maximale Zeit für die Restschmelze sollte unter 10 Sekunden gehalten werden.