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Rissuferverschiebung
Die Rissuferverschiebung bezeichnet die geometrische Aufweitung der Risswände infolge äußerer Beanspruchung. Sie liefert experimentell zugängliche Messgrößen zur Bestimmung bruchmechanischer Energiefreisetzungsraten.
Rissuferverschiebung heißt im Prinzip, dass sich die beiden Seiten eines Risses unter Last seitlich gegeneinander bewegen. Das ist ein Zeichen dafür, dass der Riss unter Spannung steht und sich ausbreiten kann. Beim Schweißen musst du da vor allem aufpassen, wenn die Naht oder die Wärmeeinflusszone spröde ist oder zu schnell abkühlt. Dann kann das Teil unter Last einfach weiterreißen. Halte die Abkühlung also im Griff, damit das Gefüge zäh bleibt, und achte auf einen sauberen, rissfreien Nahtquerschnitt.
MetallurgieSchweißtechnik