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Rotationskugel-Verfahren

Das Rotationskugel-Verfahren ist ein mechanisches Oberflächenbearbeitungsverfahren, bei dem exzentrisch rotierende Hartmetallstifte oder Kugeln auf das Werkstück einwirken. Es wird oft dort eingesetzt, wo klassische Strahlkabinen nicht praktikabel sind.

Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus

Das Rotationskugel-Verfahren nutzt exzentrisch rotierende Hartmetallstifte oder Kugeln, um das Werkstück zu bearbeiten. Die Kugeln wechseln dabei ständig ihre Position und führen zu einem gleichmäßigen Materialabrieb auf der Oberfläche des Werkstücks.

Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen

Die Bearbeitung mit Rotationskugeln kann die Oberflächenstruktur verändern, indem sie das Material abträgt und die Oberfläche glatter macht. Dies kann die Schweißnahtfestigkeit verbessern, da eine glatte Oberfläche weniger Spannungen aufnimmt. Allerdings kann auch zu einem Überbearbeitungsrisiko kommen, wenn die Kugeln zu hart sind oder zu lange bearbeiten, was das Werkstück verformen oder beschädigen kann.

Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen

Beim Einsatz des Rotationskugel-Verfahrens ist es wichtig, die Hartmetallstifte oder Kugeln regelmäßig zu prüfen und zu wechseln, um sicherzustellen, dass sie nicht beschädigt sind. Die Bearbeitungsdauer sollte genau eingehalten werden, um überbearbeitungsbedingte Verformungen zu vermeiden. Empfohlene Werte für die Kugelhärte liegen bei 50-60 HRC, und die Drehzahl der Kugeln sollte zwischen 1000 und 3000 U/min liegen.

MetallurgieSchweißtechnik

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