Rotationskugelstrahlen
Rotationskugelstrahlen erzeugen Druckeigenspannungen in komplexen Bauteilen durch rotierende, hartmetallbestückte Stifte. Dies verbessert die Festigkeit und das Zähigkeit.
Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus
Rotationskugelstrahlen verwenden rotierende Stifte mit hartem Metall, um gezielt Druckeigenspannungen in den Materialien zu erzeugen. Die Rotation und das Kontakt des Stiftes mit dem Werkstoff verursachen mikroskopische Verformungen, die sich auf die Kristallstruktur auswirken.
Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen
Die Erzeugung von Druckeigenspannungen erhöht die Festigkeit und das Zähigkeit des Materials. Dies kann besonders in schwer zugänglichen Geometrien oder bei komplexen Bauteilen hilfreich sein. Allerdings kann ein unkorrekt angewendetes Rotationskugelstrahlenverfahren zu Überbeanspruchung des Werkstoffs führen, was zu Rissen oder Verformungen führen kann.
Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen
Um Rotationskugelstrahlen erfolgreich anzuwenden, ist es wichtig, die richtige Stiftgröße und Drehzahl zu wählen. Eine Regelung von 100-200 U/min für den Stift und eine Druckspannung von 50-100 N/cm² ist üblich. Es ist auch entscheidend, dass das Werkstück trocken und sauber ist, um eine gleichmäßige Verformung zu gewährleisten.